Pfarrstellenbesetzung

 

Zusammen mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden unserer Gemeinde wurde schon im Dezember 2020 ein Pfarrstellenprofil erarbeitet, das nun bei der Suche nach einer geeigneten Pfarrperson zum Zuge kommt.

Wir brauchen eine Pfarrerin / einen Pfarrer…

… mit einem entwicklungsfähigen und entwicklungsfreudigen THEOLOGISCHEN PROFIL;

… mit einer zu unserer Gemeinde passenden PERSÖNLICHKEIT;

… die/ der bereit ist, sich den vorhandenen ANFORDERUNGEN zu stellen;

… die/ der mit uns PERSPEKTIVEN entwickelt.

Auf der Grundlage dieses Profils und unserer Gemeindekonzeption sind wir mit Pfarrerin Anja Karthäuser ins Gespräch gekommen.

Sie ist in unserer Gemeinde für viele ein vertrautes Gesicht, da sie von August 2012 bis Januar 2013 mit 50% und von April bis August 2015 mit 25 % bei uns tätig war. Auch die Veränderungen in unserem Gemeindeleben, der neue Kooperationsraum und die Anforderungen unserer Zeit wurden angesprochen.

Wir freuen uns, dass Pfarrerin Anja Karthäuser sich gern bei uns bewirbt und sich der Gemeinde am Sonntag, 29.05.2022 mit einem Gottesdienst vorstellen wird. Anschließend ist Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Nach diesem Gottesdienst und dem anschließenden Gespräch mit Pfarrerin Anja Karthäuser am 29.05.22, ist die Wahl am 18.06.2022 um 18:00 Uhr geplant. Dies geschieht durch das Presbyterium im Gottesdienst, der durch den stellvertretenden Superintendenten Pfarrer Thomas Ruffler gestaltet wird.

Beide Gottesdienste und der Austausch mit Anja Karthäuser sind wichtige Meilensteine für die Zukunft unserer Gemeinde.  Bitte begleiten Sie diesen Weg durch Ihre Teilnahme.

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Aktuelle Infos und Angebote

Alle Infos zu den Gottesdiensten finden Sie hier: Gottesdienste   

Die ökumenischen Friedensgebete finden mittwochs und sonntags an unterschiedlichen Orten statt:

Unsere Online-Gottesdienste unser neues Angebot Audio-Andachten finden Sie hier.

Und wir sind für Sie da:

Die hauptamtlichen Mitarbeitenden sind telefonisch oder per Mail für Sie da: So erreichen Sie uns

Wenn Sie unsere Spendenprojekte  unterstützen möchten, können Sie das unter dieser Kontoverbindung tun: Ev. Kgm. Holpe-Morsbach | DE 30 3705 0299 0355 0001 82 | Stichwort „Kollekte“ Mai: Telefonseelsorge im Kirchenkreis, Juni: Urkraine-Hilfe in Morsbach, Juli: Schulkinderprojekt Kalkutta, August: Fam. Rodriguez in Spanien, September: Salam-Projekt

Weitere Angebote und aktuelle Infos sind weiter unten in den Beiträgen zu lesen.  Auf www.ekagger.de und www.ekir.de finden Sie Informationen des Kirchenkreises und der Landeskirche.

Projekt „Einkaufshelfer*innen“: Zusammen mit der Gemeinde Morsbach, der katholischen Kirche und der Bürgerhilfe in Morsbach sollen die unterstützt werden, die momentan zu Hause bleiben sollten oder müssen. Wer mithelfen möchte (bitte Menschen unter 65 Jahren), kann sich sehr gerne bei Jan Weber (Tel. 706 98 99 / jan.weber@ekir.de) oder bei Michael Mechtenberg (michael.mechtenberg@gemeinde-morsbach.de) melden.

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50 Jahre Leben pur – Goldkonfirmation 2022

 

Als im April 1972 in der Evangelischen Kirchengemeinde Holpe-Morsbach 38 Jungen und Mädchen konfirmiert wurden, war die Welt noch eine andere. Zwischen der Pubertät und dem Eintritt in den Ruhestand liegen bei allen 50 Jahre pures Leben. Doch eine Konstante bleibt.

Damals kostete ein Liter Heizöl 19 Pfennige, Bundeskanzler Willy Brandt startete seine neue Ostpolitik, die RAF überzog die Bundesrepublik mit Terror und die DDR schien manifestiert für alle Zeiten. Alles Geschichte.

Heute leben die 1972 Konfirmierten zwischen Paris und dem Siegerland, zwischen Herzogenaurach und Flensburg. Rund 250 000 junge Menschen erleben pro Jahr in Deutschland solch eine Segenshandlung. Sie ist eine individuelle  Bestätigung der Taufe und damit das bewusste Ja zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit. Fortan gelten sie als vollwertige Mitglieder der Gemeinde und dürfen am Abendmahl teilnehmen.

Von den Konfis des Jahrgangs 1972 in Holpe und Morsbach konnten noch 30 ausfindig gemacht werden, vier von ihnen sind bereits verstorben. Ein gutes Drittel davon fand am 10. April den Weg in der Holper Kirche, wo Gemeindereferentin GpA Karin Thomas zum Festgottesdienst geladen hatte. Dabei nahm sie Bezug auf die Konfirmationsurkunde der Gold-Jubilare. Die zeigt ein markantes Bild: Zwölf völlig verängstigte Jünger in einem Boot in tosender See – und Jesus, der über die Wellen auf sie zugeht und sagt:“ „Ich bin‘s! Habt keine Angst.“ Dieses Schilderung aus der Bibel sei durch die Jahrtausende bis heute für zahllose Menschen erlebbar, „Jesus ist für uns, wie ein Fels in der Brandung“, so Thomas.

Mehr als 45 Jahre als Krankenschwester, ein Berufsleben als Fernkraftfahrer, Postbeamter oder Industriekaufmann, als Heilpädagogin, Verwaltungsfachangestellte, Journalist oder im Handwerk – da ist bei den Goldkonfirmanden vieles zu finden. Heute sind die meisten an der Schwelle zum Ruhestand oder haben sie bereits überschritten. Jahrzehnte, die jedoch nicht nur vom Beruf, sondern auch von teils dramatischen Wechselfällen des Lebens geprägt waren. Das der Glaube für die gestandenen Persönlichkeiten besonders in den stürmischen Zeiten ihres Lebens ein Halt war, wurde immer wieder deutlich. Denn einen ganzen Nachmittag lang nahmen sie sich nach dem Festgottesdienst Zeit, sich ausführlich auszutauschen. Bei vielen ist etwas präsent von dem, was sie damals im Konfirmationsunterricht bei Pfarrer Günter Badoreck gelernt hatten, der 2017 verstarb.

Das größte und konstant gültige Versprechen der Bibel soll die Goldkonfirmanden in den kommenden Jahren auf ihrem Weg durchs Leben begleiten. Auf der Urkunde, die sie von der Kirchengemeinde Holpe-Morsbach überreicht bekamen, steht ein Vers aus dem Evangelium nach Johannes: Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben (Joh. 3,16).

Klaus Krämer – 11.04.2022

 

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Friedensmarsch mit über 350 Teilnehmern

Auch die Morsbacher sind am 6. März 2022 auf die Straße gegangen, um ihre Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren. An einem Friedensmarsch nahmen über 350 Menschen teil. Eingeladen zu diesem Marsch hatten alle demokratischen politischen Gruppierungen und Parteien aus der Gemeinde Morsbach. Deren Stellvertreter Sebastian Schneider begrüßte die Teilnehmer zu Beginn vor dem evangelischen Gemeindezentrum in der Flurstraße.Der evangelische Posaunenchor Holpe-Hermesdorf stimmte mit Chorälen auf den Friedensmarsch ein, bevor die Gemeindereferenten Jan Weber und Karin Thomas Gebete, Psalmen und einige Impulse für den Frieden vortrugen. „Wir sind zusammen gekommen, um Solidarität zu zeigen und gegen den Krieg zu demonstrieren. Ganz bewusst haben wir den Beginn des Friedensmarsches von hier bis zur Basilika gewählt“, sagte Thomas.

Mit Glockengeläut nahm der Friedensmarsch über die Hahner Straße und die Bahnhofstraße schweigend seinen Verlauf, begleitet von Ordnern sowie Vertretern der Polizei und des Ordnungsamtes. Viele Teilnehmer trugen gelb-blaue Kleidung, die Nationalfarben der Ukraine, und Schilder mit der Aufschrift „Stop den Krieg – Stop Putin“, „Peace“ und „Freie Ukraine“. Auch Friedensfahnen wurden geschwenkt.

Auf dem Milly-la-Forêt-Platz vor dem Rathaus begrüßte Bürgermeister Jörg Bukowski den Friedensmarsch. Über ihm waren die Europafahne, die Fahne der Ukraine und die blaue Friedensfahne mit Tauben gehisst. An allen Rathausfenstern klebten weiße Taubensilhouetten.

Bukowski zählte in seiner kurzen Ansprache die zahlreichen Kriege und bewaffnete Konflikte auf, die in den letzten Jahren auf der Welt geführt wurden. Der Bürgermeister betonte: „Wut und Hass kommen auf, wenn wir einen russischen Herrscher sehen und hören, dem Menschen egal sind und der die Wahrheit gekonnt verdreht. Mir ist wichtig, heute klar und deutlich zu sagen: es ist der russische Präsident, der den Krieg in der gesamten Ukraine ausgelöst hat – und es ist nicht das gesamte russische Volk.“

Bukowski fuhr fort: „Mit diesem Friedensmarsch hier in Morsbach senden wir Signale aus: Wir stehen zusammen! Wir sind gegen Krieg in der Ukraine, aber auch sonst auf dieser Erde! Wir sind offen für Menschen, die unverschuldet in Not geraten und hier bei uns Zuflucht suchen!“ Der Bürgermeister kündigte am Schluss Hilfen für ukrainische Flüchtlinge an.

Der Friedensmarsch endete auf dem Vorplatz der Basilika St. Gertrud. Dort stimmten eine Chorgemeinschaft und ein Blockflötenensemble der Musikschule Morsbach unter der Leitung von Sabine Fuchs und Dr. Dirk van Betteray das Lied „Herr, gib uns Deinen Frieden“ an.

Pfarrer Tobias Zöller freute sich, dass so viele dem Aufruf zum Friedensmarsch gefolgt sind und damit ein Zeichen gegen den Krieg setzten. Nach einem gemeinsamen „Vater unser“ spendete er den Segen mit den Worten: „Jeder von Euch möge den Segen weitergeben und hinüber in die Ukraine schicken.“

Christoph Buchen

Herzlichen DANK für die schnelle Berichterstattung :-)

Fotos: Christoph Buchen und (Bild 2) Wolfgang Kreft

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Wem Gott will rechte Gunst erweisen…

… den schickt er nach Ungarn.

Am 3. März haben sich die Seniorinnen und Senioren beim ersten Treff in 2022 nachträglich ein schönes neues Jahr gewünscht. Das wurde auch langsam Zeit, fand das Vorbereitungsteam und freute sich, dass sich spontan drei Menschen bereit erklärten, flugs ein buntes Programm auf die Beine zu stellen.

Wunderbare Posaunenmusik: Petra Hermes und Claudia Buntenbach

Petra Hermes und Claudia Buntenbach vom Posaunenchor Holpe-Hermesdorf spielten 4 Musikstücke und Dr. Sándor Károly Molnár, Pfarrer aus Waldbröl, stellte sein Heimatland Ungarn in einem launigen Vortrag vor. Manche Überraschung war dabei: Die Ungar:innen sind präsenter in der Welt als sie üblicherweise wahrgenommen werden. Ganz bestimmt auch in IHREM Haushalt. Zur Freude des Referenten wurde die ungarische Nationalhymne geblasen, die eigentlich ein Gebet ist.

Pfarrer Dr. Molnár aus Waldbröl kennt sich in Ungarn bestens aus

Und so haben wir dann, inspiriert von diesem Gebet, zusammen auch Gott um Frieden für die Welt gebeten, besonders für die Menschen in der Ukraine, Belarus und Russland. Wir waren und sind dankbar für den Überfluss und Frieden, den wir genießen durften und dürfen.

Verführerisch: Lecke Kuchen von Helene Gran, Lotte Schäfer, Susanne Couder, Maria Ekkart und Helga Bubenzer

Für Lotte Schäfer und Pfarrerin Molnár hieß es: Abschied nehmen. Die gemeinsame Reise nach Ungarn war ihr Abschluss-Seniorenkreis. Lotte Schäfer legt die aktive Vorbereitungsarbeit für den Seniorentreff nieder, Pfarrerin Molnár wechselt zum April in die Evangelische Kirchengemeinde Oberbantenberg-Bielstein. Die Haushaltsbücher des Kreises wurden an Helene Gran übergeben. Das Team ist allerdings zuversichtlich: Der Seniorentreff in Holpe bleibt bestehen. Er ist DAS wichtige Kontakt-Scharnier zwischen den Senior:innen, die sich noch selbst versorgen, bzw. in einer eigenen Wohnung leben und denen, die in Einrichtungen versorgt werden. Ein Erfolgsmodell, das seinen Beginn in den 1980er Jahren nahm. Künftig werden auch die Senior*innen im Kooperationsraum Denklingen und Oberes Wiehltal eingeladen. Die Gemeindereferent*innen der EKHM werden dem Seniorentreff-Vorbereitungsteam bei der Organisation mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ein letztes Mal in dieser Zusammensetzung: v.l.n.r. Küsterin Karina Stemberg, Helga Bubenzer, Silke Molnár, Susanne Couder, Maria Ekkart, Helene Gran und vorne Lotte Schäfer
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Für den Frieden…

Friedensgottesdienste – Friedensmarsch – Friedensgebete

Ein Friedensmarsch startet am Sonntag, 6. März um 15 Uhr am evangelischen Gemeindezentrum Morsbach über die Flurstraße bis zur katholischen Kirche. Weitere Informationen finden Sie hier: friedensmarsch-morsbach

 
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BETEN FÜR DEN FRIEDEN

„Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Johannes 14, 27)

Quelle: redemtoristen.com

Im Namen unserer Nachbarkirchengemeinde IM OBEREN WIEHLTAL laden wir herzlich ein zum Friedensgebet am Montag bis Freitag, 18 Uhr in der Ev. Kirche Odenspiel; seht auch hier.

Wir planen zurzeit ein ökumenisches Friedensgebet gemeinsam mit der Pfarreiengemeinschaft Morsbach-Friesenhagen-Wildbergerhüte, das nächste Woche stattfinden soll. Über Termin und Ort informieren wir.

Für Frieden in Russland und besonders der Ukraine beten kann man natürlich auch sehr gut zu Hause…

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GOTT VERKLEIDET SICH – Mittendrin-Gottesdienst am 27. Februar

Wir laden Euch alle ganz herzlich ein zum Mittendrin-Gottesdienst am nächsten Sonntag um (ACHTUNG! Schon um) 10 Uhr!

Gott verkleidet sich… Als was würde Gott wohl an Karneval gehen, wenn er hier in unserem Mueschbech (Deheem! Mueschbech deheem!) mitfeiern würde? Als Elefant? Als Elvis? Müllabfuhr? Feuerwehrmann? Pilot? Osterhase? Oder vielleicht sogar als Jesus?

Keine Ahnung… aber wir reden in unserem Mittendrin-Gottesdienst ein bisschen darüber, wie Gott sich uns zeigt. Karneval ist natürlich der Aufhänger, aber niemand muss mit Pappnase kommen. Wäre auch angesichts der aktuellen Entwicklung in der Ukraine nicht angemessen, denken wir; zumindest nicht an dieser Stelle. Es gibt auch ansonsten weder Zug noch Sitzung. Vielleicht ein paar Kamelle ;-) oder besseres!

WICHTIG: Danach findet unsere Gemeindeversammlung statt, auf der wir über wichtige Themen aus unserem Gemeindeleben und für unsere Zukunft reden.

Unsere Tagesordnung
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Ich Suche dich!

Du bist zwischen 13 und 19 Jahren alt?
Du spielst ein Instrument
oder kannst singen?
Hattest du schon immer Lust,
in einer Band zu spielen?
Dann bist du bei mir genau richtig!


Ich bin Jonas und 17 Jahre alt. In meiner FSJ
-Zeit möchte gerne mit Jugendlichen eine
kleine Band gründen.
Wir spielen in verschiedenen Gottes-
diensten und Veranstaltungen. Nicht nur
Lieder von vor unserer Zeit, sondern auch
aktuelle Lieder, die im Radio
laufen.

Wenn Du Lust hast, dabei zu sein oder wenn Du Fragen hast, kannst Du mich
gerne anschreiben. Ein Infoabend wird folgen, wenn Interesse an dem Band-Projekt besteht.
Melden kannst Du Dich hier:

Tel. 01525-7488421 oder Jonas.hahn@ekhm.de

Quelle: Pixabay@ dengri, Pixabay@ Pexels

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Jugendfreizeit 2022 in Italien

In den letzten beiden Wochen der Sommerferien fahren wir endlich mal wieder auf Jugendfreizeit! Vom 27. Juli – 7. August sind wir mit 13- bis 16jährigen unterwegs. Wir freuen uns aufs Mittelmeer, unser Zebu-Camp, eine tolle Freizeit-Gemeinschaft und eine richtig gute Zeit in Rosolina Mare / Italien.

So sieht ein Zebu-Camp aus…
Venedig | Rialtobrücke

Nachdem wir unsere letzte Jugendfreizeit coronabedingt abgesagt haben (und davor 3 Jahre Jugendfreizeit-Pause hatten), freuen wir uns sehr darauf, wieder loszulegen. In Rosolina Mare bzw auf dem dortigen Campingplatz waren wir schon 2015. Von daher kennen wir den tollen Strand, der quasi direkt vor unser Haus… äh nein, Zelttür liegt. Wir wissen, wie man mit dem Schiff nach Venedig kommt, um sich da einen schönen Tag zu machen. Und mit Freizeitprogramm, also Kreativem, lustigen Spielen, interessanten Themen und viel Spaß kennen wir uns natürlich sowieso aus ;-)

Alle Infos findest Du in unserer Freizeitausschreibung, die Du hier anschauen (und gern auch ausdrucken, ausfüllen und abschicken kannst:

Hier findest Du unsere Reisebedingungen:

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„DANKE“ für Dich Hildegard Schmidt

 

Seit unglaublichen 50 Jahren bist Du, liebe Hildegard, für unsere Kirchengemeinde zum Lob Gottes im Einsatz. Wir sind sehr dankbar für Deine kirchenmusikalische Begleitung – fast jeden Sonntag – früh am Morgen in zwei Gottesdiensten – dazu an den Feiertagen, zu verschiedenen Anlässen und Trauerfeiern.

Das verdient mindestens 50 x DANKE und so kommt zum 01.01.2022 der erste Schwung in Form einer Schriftrolle zu Dir, verfasst von über 50 Menschen. So können wir als Gemeinde, Freunde und Weggefährten auch heute mit Dir feiern.

Weitere werden an Deinem Fest folgen, das wir „50+5“ am 15.05.2022 in einem Festgottesdienst um 10.30 h in der Kirche zu Holpe mit Dir feiern möchten und zu dem alle herzlich eingeladen sind!

Johannes Klüser – selbst Kirchenmusiker und Dein ehemaliger Schüler – kennt Dich sein ganzes Leben und hat Deinen besonderen Weg so festgehalten:

„Wenn man für etwas brennt, dann ist vieles möglich“ sagt Hildegard Schmidt. Dies zeigt sich in ihrem ungewöhnlichen Lebensweg, der eine interessante Entwicklung genommen hat.

Sie war Schülerin der ev. Volksschule Holpe und besuchte danach die Haushaltungsschule in Waldbröl. Es schloss sich eine Lehre als Einzelhandelskauffrau im Kaufhaus Bertrams in Waldbröl in der Hochstraße an. 15 Jahre hat Hildegard Schmidt dort gearbeitet.  Als Abteilungsleitung für Dekoration, Gardinen und Teppiche konnte sie hier kreativ tätig sein, die Ausbildung von Lehrlingen, Ein- und Verkauf gehörten zu Ihren Aufgaben.

Schon als Kind zeigte sich ihre musikalische Begabung. Sie lernte Harmonium spielen, um Choräle im christlich geprägten Elternhaus in Ölmühle zu begleiten, und erhielt Klavierunterricht beim Volksschullehrer Hüller in Holpe. Hier machte sie erste Erfahrungen in anderen musikalischen Genres, zum Beispiel in der Unterhaltungsmusik.  Neben klassischen Werken spielte sie auch Märsche und Operettenmelodien.

„Lebe deinen Traum…“

…die Orgel. Hildegard Schmidt hatte öfter an der kath. Kirche gelauscht, wenn dort an der spät-romantischen Klais-Orgel geübt wurde.

Um diesen Traum zu verwirklichen, nahm sie an freien Tagen bei dem Bergneustädter kath. Kirchenmusiker Lethen Orgelunterricht. Fleißig und zielstrebig war sie schon immer, und so übte sie morgens früh ab 6 Uhr in Holpe in der ev. Kirche, in ihrer Mittagspause bei Bertrams in der ev. Kirche in Waldbröl und dann wieder abends in Holpe. Bald folgte der nächste musikalische Schritt: Die Organistenausbildung am Konservatorium der Stadt Köln, heute Rheinische Musikschule. Ihre Lehrerin dort war die Dupré-Schülerin Elisabeth Wangelin-Buschmann, eine hervorragende Organistin und Pädagogin. Schon 1972 mit 27 Jahren, noch während ihrer Ausbildung an der Rheinischen Musikschule, begann Hildegard Schmidt ihre Tätigkeit als Kirchenmusikerin in der ev. Kirchengemeinde Holpe-Morsbach. 1973 legte sie in Düsseldorf die C-Prüfung für KirchenmusikerInnen ab. Ihre gewonnenen Kenntnisse vertiefte sie an der Hochschule für Musik in Köln. Ihre Lehrer waren hier Prof Dr. Wolfgang Stockmeier (Orgel) und Prof. Dr. Henning Frederichs (Chorleitung).

Pädagogische Vielfalt

1974 kündigte sie bei Bertrams, denn sie hatte das Angebot, als Seiteneinsteigerin Musiklehrerin zur Aushilfe für die Unterstufe am Hollenberg-Gymnasium zu werden. Um ihre pädagogischen Kenntnisse zu erweitern, studierte Sie erneut in Köln und erreichte damit einen Abschluss als Lehrerin für Jugend- und Schulmusik. Einer Festanstellung am Gymnasium stand nun nichts mehr im Wege. 35 Jahre hat sie dort mit großer Freude, Elan und Ideenreichtum unterrichtet und unter anderem den Unterstufenchor und den Flötenkreis geleitet.

Eine große Zahl von KlavierschülerInnen hat Hildegard Schmid an den Musikschulen in Morsbach und Waldbröl und am St. Theresien-Gymnasium in Schönenberg, wo Sie 14 Jahre als Hauslehrerin für Klavier und Orgel angestellt war, unterrichtet. 

50 Jahre Kirchenmusik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Holpe lebt Hildegard Schmidt auch heute noch Ihren Traum als Organistin und Kirchenmusikerin in der evangelischen Kirchengemeinde. Einen großen Kinderchor hatte Sie ins Leben gerufen. Später übernahm sie die evangelischen Gemeindechöre in Holpe und Morsbach. Konzerte hat sie organisiert, Kammermusik gespielt, Instrumentalsolisten und Chöre begleitet. Gemeinsame Konzerte mit dem katholischen Kirchenchor St. Cäcilia Holpe waren ein entscheidender Beitrag zur Ökumene.

Sogar ein Roman ist ihr gewidmet!

Mit Ulrich E. Hein bestritt Hildegard Schmidt Kabarettabende unter anderem im Café Huhn und begleitete über mehrere Jahre die Veranstaltungen des „Waldbröler Kulturtreffs“ und des Fördervereins „Lieber Lesen“.

Eine ganz besondere Freundschaft hat sie mit ihren Kirchenmusik-Kollegen Martin Kotthaus und Roselies Evang seit ihrer gemeinsamen Zeit am Konservatorium verbunden.

Roselies Evang schreibt, seit sie im Ruhestand ist, Bücher. Zu ihrem Debüt-Roman „Innenbeleuchtung“ wurde die Autorin unter anderem durch Hildegard Schmidts Leben und Sein, durch ihre Entwicklung inspiriert. Sie hat das besondere Einfühlungsvermögen und die Intuition ihrer Freundin in der Figur der „Ingeborg“ verarbeitet.

„Musik hat Heilendes in sich“

Heute, nach 50 Jahren, tönen immer noch regelmäßig Orgelklänge durch Holpe, denn Hildegard Schmidt tut in vorbildlicher Weise das, was die wenigsten Kirchenmusiker nach langer Dienstzeit noch machen: Sie übt! Sie erweitert auch heute noch ihr großes Repertoire an Orgelliteratur und bereitet die Gottesdienste vor.

„Musik tut gut, sie hat Heilendes in sich“ sagt die 77-jährige Organistin, „sie hilft, Krisen zu überwinden. Musik ist einerseits ein Ort des Rückzugs und andererseits eine Möglichkeit, Emotionen mit anderen zu teilen.“

„Rückblickend“, sagt Hildegard Schmidt, „hatte ich ein erfülltes Leben“.  Sie hat versucht, ihre Träume wahr werden zu lassen, und viele davon hat sie, oft auch gegen Widerstände, aus eigener Kraft verwirklicht.

Ihr Credo: „Wenn man was will, dann soll man keine Mühe und Anstrengung scheuen, das Ziel zu erreichen. Das Glück liegt in dir!“

DANKE, liebe Hildegard, für Dein Sein – als Kirchenmusikerin und Mensch!

DANKE für Dein Da-Sein für die Menschen, mit dem Du unsere Gemeinde mit baust!

DANKE für Dich – schön, dass es Dich gibt!

Wir wünschen Dir und uns, dass Du Deinen Traum noch lange an unseren Orgeln leben kannst…

Johannes Klüser / Karin Thomas

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