Herzlich Willkommen Pfarrerin Anja Karthäuser

Einführungsgottesdienst am 25.9. 

Seit dem 01.09. ist unsere neue Pfarrerin Anja Karthäuser schon in unserer Gemeinde unterwegs – am Sonntag, 25. September 2022, um 15 Uhr wird sie in der evangelischen Kirche in Holpe von Superintendent Michael Braun eingeführt. Herzliche Einladung, dabei zu sein!

Hausbesuch / Hausgesuch

 

Auch, wenn sie noch nicht vor Ort wohnt, ist Anja Karthäuser gern für Sie da und unter der Telefonnummer 02741-9382450 zu erreichen.

Leider ist die Suche nach einem Haus oder einer Eigentumswohnung im Bereich unserer Gemeinde noch nicht erfolgreich gewesen. Wenn Sie einen Hinweis haben, ist dies auch per Mail möglich: anja.karthaeuser@ekir.de

Zurück ins Oberbergische

Pfarrerin Anja Karthäuser, gebürtig aus Bergneustadt, ist vom Kirchenkreis Altenkirchen zurück ins Oberbergische in unsere Gemeinde gewechselt. Unser Presbyterium hat sie schon im Juni einstimmig gewählt und freut sich über die Zusammenarbeit.

In der Gemeinde und im Kirchenkreis An der Agger ist Pfarrerin Anja Karthäuser gut bekannt. Sie arbeitete bis zum Sommer 2017 in verschiedenen Funktionen und war auch während eines Sabbat-Jahrs des Pfarrers in Holpe-Morsbach tätig.

Pfarrerin Anja Karthäuser freut sich ebenso, an die alten Verbindungen im Oberbergischen wieder anknüpfen zu können und auch in familiärem Kontext wieder greifbarer zu sein.

Theologin, Musikerin und Sportlerin 

Seit Juni 2017 war Anja Karthäuser in der Kirchengemeinde Betzdorf, seit Januar 2020 arbeitete sie zusätzlich als Schulpfarrerin am Gymnasium.  Im Kirchenkreis Altenkirchen hatte sie die Stelle als Vorsitzende des kreiskirchlichen Ausschusses für Erwachsenenbildung inne. Die Theologin ist auch eine talentierte Musikerin und Musikliebhaberin. In Betzdorf hat sie unter anderem die Konzertreihe „Mittendrin“ in der Betzdorfer Kreuzkirche initiiert. Als Organistin und Sängerin war sie auch immer in ihrer alten Heimatgemeinde Waldbröl aktiv. 

Anja Karthäuser ist zudem überaus sportlich. So war sie Nordrheinmeisterin über 800 Meter und Vize-Nordrheinmeisterin über 1500 Meter. Für die Deutsche Meisterschaft hatte sie die Qualifikation, aber gemeindliche Vertretungsdienste damals ließen eine Teilnahme nicht zu. Mit ihrem Fahrrad legt sie hunderte von Kilometer zurück – und das mit reiner Muskelkraft ohne elektrische Verstärkung. 

Karin Thomas / Judith Thies

Foto: privat / Manfred Deppe

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Kinderfreizeit 2023 auf dem Wolfsberg

Die Herbstfreizeit 2022 wird zur Osterfreizeit 2023

Wir hatten für die Herbstfreizeit 2022 zwar einige Anmeldungen, aber nicht genug… Und weil wir sowieso zurück wollten zu den Osterferien, machen wir das jetzt!

Unsere nächste Kinderfreizeit findet also in den Osterferien 2023 statt, genauer gesagt vom 1.-6. April. Dann fahren wir natürlich auf den Wolfsberg und freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter!

Ausschreibungen gibt es ab nach den Herbstferien. Fragen beantwortet (dann oder jetzt schon) Jan Weber unter Tel. 02294-7069899 oder per Mail an jan.weber@ekir.de.

 

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„Magic Moments“ | Italienfreizeit – Rückblick

Die ganze Bande am letzten Abend…

In den letzten zwei Wochen waren wir (24 Jugendliche zwischen 13 und 17 plus 4 Teamer) in Talamone, am südlichen Ende der Toskana. Trotz brütender Hitze und einer für unser Programm nicht optimalen Camp-Anordnung hatten wir eine tolle Zeit – und insgesamt wohl die harmonischste Freizeit seit vielen Jahren, für die wir sehr dankbar sind. Gerade auch, weil wir nach einigen Jahren Pause mit unserer Toskana-Reise wieder ins Freizeitgeschäft eingestiegen sind.

Armbändchen mit dem Freizeitmotto „Magic Moments“

Da wir von der Freizeit nur Instagram berichtet haben, kommen hier noch ein paar Zeilen zu dem, was wir in den insgesamt 13 Tagen erlebt haben. Dass wir nicht zwischendurch ausführlich auf unserer Homepage berichtet haben, lag vor allem an unserem kleinen Mitarbeiterteam, das aus nur vier Personen bestand, die außer der Programmgestaltung auch noch alle Mahlzeiten zubereiten musste – so war kaum Zeit für Dinge, die nicht so wichtig sind ;-) Zum Glück hatten wir eine außergewöhnlich hilfsbereite Truppe Jugendlicher dabei, die sehr viel mit angepackt hat. Besonderheit, die wir so noch nicht hatten: Viele sehen die Arbeit und machen sie einfach, ohne dass wir darum bitten mussten. Das war schon stark! Ein besonderer Gruß geht in diesem Zusammenhang an Til! Aber auch: Vielen Dank an Euch alle!

Hier haben wir geschlafen…
Kajaktour auf dem Meer

Nach einer Nachtfahrt kamen wir am 28. Juli in Talamone an und mussten erstmal ein bisschen warten, bis wir unser Camp beziehen konnten. Bereits ab dem Aussteigen aus dem Bus war außerdem klar, dass zumindest die ersten Tage eine Herausforderung werden würde, da wir uns erstmal an die außergewöhnliche Hitze gewöhnen mussten. Nachdem wir unser Camp bezogen haben, wurde der Strand getestet… Flaches, warmes Wasser, Seeigel, aber ein toller Blick aufs Meer, in dem wir in den nächsten Tagen dann auch eine Kajak-Tour gemacht haben. In den darauffolgenden Tagen haben wir dann viel den ca. 3 km entfernten Klippen-Strand in Talamone genutzt, an dem man auch toll Schnorcheln konnte und seinen Wahnsinn beim Klippenspringen unter Beweis stellen konnte (besondere Grüße an dieser Stelle an Benedict und Tristan…).

HeartBeads zusammenstellen…

Unser Thema „Magic Moments“ kam an jedem 2. Tag vormittags zum Zuge. Nach einem Einstieg ins Thema und einem Anspiel, bei dem wir Petrus seine „Magic Moments“ mit seiner Ehefrau diskutieren ließen, haben wir uns in Kleingruppen über unsere MMs und den Weg dahin unterhalten. Grundlage waren dabei Fragen danach, welche Werte uns heilig sind, an wem wir uns orientieren, welche Gaben und Fähigkeiten wir haben, wie wir Entscheidungen treffen und mit (vermeintlichem) Versagen umgehen und wie wir Glück finden bzw. glücklich und zufrieden leben können. An den anderen Vormittagen gab es (nach dem Sing & Pray mit kurzen Impuls) Workshops. Und unsere Abendabschlüsse haben wir zu den HeartBeads gestaltet; die HeartBead-Armbänder hatten wir am 2. Freizeitabend zusammengestellt.

Werwolf-Runde mit liturgischer Mitte ;-)

Highlights unserer Freizeit waren kleine und große Momente: neue Freundschaften, Entdeckungen unter Wasser, Schwimmen im Meer, die Kajak-Tour. Aber z.B. auch die Secret-Friend-Aktion, bei der jede/r einen geheimen Freund bzw. eine geheime Freundin zugelost bekam, der / dem immer mal ein netter Brief oder eine kleine Aufmerksamkeit in ein bereitgestelltes Schubfach gelegt werden musste. Die Auflösung, wer wen beschenkt hat, gab es am letzten Abend.

Tagesausflug nach Rom

Highlights waren natürlich auch der Tagesausflug nach Rom (bei nochmal mehr Hitze), unsere Abendprogramme wie der Relax- und Yogaabend (überraschenderweise von allen echt gut angenommen!), der Theater-Abend, der Karaoke-Surprise-Abend (bei dem man einander mit verschiedensten Dingen überraschen durfte) und einiges mehr. Besonders genannt werden muss hier unser „Aushalten – nicht lachen“-Abend, bei dem durch Auslosen zusammengestellte 2er-Teams jeweils ein anderes 2er-Team in 90 Sekunden möglichst oft zum Lachen bringen musste.

Die größten Highlights hat – so muss man im Nachhinein sagen – Gott uns geschenkt: Die Harmonie auf der Freizeit und die große Hilfsbereitschaft. Dass wir die ganze Arbeit mit nur vier Teamern geschafft haben. Dass Jugendliche sich geöffnet haben und jede/r irgendwie einen Platz gefunden hat. Dass unser Begleitfahrzeug, das am Abfahrtstag plötzlich einen größeren Schaden zu haben schien, dann doch noch mit nach Hause fahren konnte. Wir sind sehr dankbar für die 13 Tage Freizeit!

Surprise- und Karaoke-Abend
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Hausgesuch

Wir freuen uns sehr, dass unsere Pfarrstelle im Gemeinsamen pastoralen Amt zum 1. September mit Pfarrerin Anja Karthäuser besetzt wird. Im Wahlgottesdienst am 18. Juni wurde sie durch das Presbyterium einstimmig gewählt

Nun bitten wir um Ihre Hilfe, ein neues Domizil für unsere neue Pfarrerin zu finden. Gesucht wird eine Wohnung oder ein Haus in ruhiger Lage, rund 80 bis 100 m² mit 3 – 5 Zimmern, da auch ein Dienstraum Platz finden soll. Ideal wäre ein auf der Höhe gelegener Außenort, von dem auch Denklingen und das Obere Wiehltal gut zu erreichen sind.

DANKE für Ihre Unterstützung! Ihre Rückmeldung können Sie an Karin Thomas: karin.thomas@ekhm.de oder direkt an Anja Karthäuser anja.karthaeuser@ekir.de  richten.

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Pfarrstellenbesetzung

 

Zusammen mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden unserer Gemeinde wurde schon im Dezember 2020 ein Pfarrstellenprofil erarbeitet, das nun bei der Suche nach einer geeigneten Pfarrperson zum Zuge kommt.

Wir brauchen eine Pfarrerin / einen Pfarrer…

… mit einem entwicklungsfähigen und entwicklungsfreudigen THEOLOGISCHEN PROFIL;

… mit einer zu unserer Gemeinde passenden PERSÖNLICHKEIT;

… die/ der bereit ist, sich den vorhandenen ANFORDERUNGEN zu stellen;

… die/ der mit uns PERSPEKTIVEN entwickelt.

Auf der Grundlage dieses Profils und unserer Gemeindekonzeption sind wir mit Pfarrerin Anja Karthäuser ins Gespräch gekommen.

Sie ist in unserer Gemeinde für viele ein vertrautes Gesicht, da sie von August 2012 bis Januar 2013 mit 50% und von April bis August 2015 mit 25 % bei uns tätig war. Auch die Veränderungen in unserem Gemeindeleben, der neue Kooperationsraum und die Anforderungen unserer Zeit wurden angesprochen.

Wir freuen uns, dass Pfarrerin Anja Karthäuser sich gern bei uns bewirbt und sich der Gemeinde am Sonntag, 29.05.2022 mit einem Gottesdienst vorstellen wird. Anschließend ist Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Nach diesem Gottesdienst und dem anschließenden Gespräch mit Pfarrerin Anja Karthäuser am 29.05.22, ist die Wahl am 18.06.2022 um 18:00 Uhr geplant. Dies geschieht durch das Presbyterium im Gottesdienst, der durch den stellvertretenden Superintendenten Pfarrer Thomas Ruffler gestaltet wird.

Beide Gottesdienste und der Austausch mit Anja Karthäuser sind wichtige Meilensteine für die Zukunft unserer Gemeinde.  Bitte begleiten Sie diesen Weg durch Ihre Teilnahme.

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Aktuelle Infos und Angebote

Alle Infos zu den Gottesdiensten finden Sie hier: Gottesdienste   

Die ökumenischen Friedensgebete finden mittwochs und sonntags an unterschiedlichen Orten statt:

 

Unsere Online-Gottesdienste unser neues Angebot Audio-Andachten finden Sie hier.

Und wir sind für Sie da:

Die hauptamtlichen Mitarbeitenden sind telefonisch oder per Mail für Sie da: So erreichen Sie uns

Wenn Sie unsere Spendenprojekte  unterstützen möchten, können Sie das unter dieser Kontoverbindung tun: Ev. Kgm. Holpe-Morsbach | DE 30 3705 0299 0355 0001 82 | Stichwort „Kollekte“ Mai: Telefonseelsorge im Kirchenkreis, Juni: Urkraine-Hilfe in Morsbach, Juli: Schulkinderprojekt Kalkutta, August: Fam. Rodriguez in Spanien, September: Salam-Projekt

Weitere Angebote und aktuelle Infos sind weiter unten in den Beiträgen zu lesen.  Auf www.ekagger.de und www.ekir.de finden Sie Informationen des Kirchenkreises und der Landeskirche.

Projekt „Einkaufshelfer*innen“: Zusammen mit der Gemeinde Morsbach, der katholischen Kirche und der Bürgerhilfe in Morsbach sollen die unterstützt werden, die momentan zu Hause bleiben sollten oder müssen. Wer mithelfen möchte (bitte Menschen unter 65 Jahren), kann sich sehr gerne bei Jan Weber (Tel. 706 98 99 / jan.weber@ekir.de) oder bei Michael Mechtenberg (michael.mechtenberg@gemeinde-morsbach.de) melden.

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Für den Frieden…

Friedensgottesdienste – Friedensmarsch – Friedensgebete

Ein Friedensmarsch startet am Sonntag, 6. März um 15 Uhr am evangelischen Gemeindezentrum Morsbach über die Flurstraße bis zur katholischen Kirche. Weitere Informationen finden Sie hier: friedensmarsch-morsbach

 
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BETEN FÜR DEN FRIEDEN

„Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Johannes 14, 27)

Quelle: redemtoristen.com

Im Namen unserer Nachbarkirchengemeinde IM OBEREN WIEHLTAL laden wir herzlich ein zum Friedensgebet am Montag bis Freitag, 18 Uhr in der Ev. Kirche Odenspiel; seht auch hier.

Wir planen zurzeit ein ökumenisches Friedensgebet gemeinsam mit der Pfarreiengemeinschaft Morsbach-Friesenhagen-Wildbergerhüte, das nächste Woche stattfinden soll. Über Termin und Ort informieren wir.

Für Frieden in Russland und besonders der Ukraine beten kann man natürlich auch sehr gut zu Hause…

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Ich Suche dich!

Du bist zwischen 13 und 19 Jahren alt?
Du spielst ein Instrument
oder kannst singen?
Hattest du schon immer Lust,
in einer Band zu spielen?
Dann bist du bei mir genau richtig!


Ich bin Jonas und 17 Jahre alt. In meiner FSJ
-Zeit möchte gerne mit Jugendlichen eine
kleine Band gründen.
Wir spielen in verschiedenen Gottes-
diensten und Veranstaltungen. Nicht nur
Lieder von vor unserer Zeit, sondern auch
aktuelle Lieder, die im Radio
laufen.

Wenn Du Lust hast, dabei zu sein oder wenn Du Fragen hast, kannst Du mich
gerne anschreiben. Ein Infoabend wird folgen, wenn Interesse an dem Band-Projekt besteht.
Melden kannst Du Dich hier:

Tel. 01525-7488421 oder Jonas.hahn@ekhm.de

Quelle: Pixabay@ dengri, Pixabay@ Pexels

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„DANKE“ für Dich Hildegard Schmidt

 

Seit unglaublichen 50 Jahren bist Du, liebe Hildegard, für unsere Kirchengemeinde zum Lob Gottes im Einsatz. Wir sind sehr dankbar für Deine kirchenmusikalische Begleitung – fast jeden Sonntag – früh am Morgen in zwei Gottesdiensten – dazu an den Feiertagen, zu verschiedenen Anlässen und Trauerfeiern.

Das verdient mindestens 50 x DANKE und so kommt zum 01.01.2022 der erste Schwung in Form einer Schriftrolle zu Dir, verfasst von über 50 Menschen. So können wir als Gemeinde, Freunde und Weggefährten auch heute mit Dir feiern.

Weitere werden an Deinem Fest folgen, das wir „50+5“ am 15.05.2022 in einem Festgottesdienst um 10.30 h in der Kirche zu Holpe mit Dir feiern möchten und zu dem alle herzlich eingeladen sind!

Johannes Klüser – selbst Kirchenmusiker und Dein ehemaliger Schüler – kennt Dich sein ganzes Leben und hat Deinen besonderen Weg so festgehalten:

„Wenn man für etwas brennt, dann ist vieles möglich“ sagt Hildegard Schmidt. Dies zeigt sich in ihrem ungewöhnlichen Lebensweg, der eine interessante Entwicklung genommen hat.

Sie war Schülerin der ev. Volksschule Holpe und besuchte danach die Haushaltungsschule in Waldbröl. Es schloss sich eine Lehre als Einzelhandelskauffrau im Kaufhaus Bertrams in Waldbröl in der Hochstraße an. 15 Jahre hat Hildegard Schmidt dort gearbeitet.  Als Abteilungsleitung für Dekoration, Gardinen und Teppiche konnte sie hier kreativ tätig sein, die Ausbildung von Lehrlingen, Ein- und Verkauf gehörten zu Ihren Aufgaben.

Schon als Kind zeigte sich ihre musikalische Begabung. Sie lernte Harmonium spielen, um Choräle im christlich geprägten Elternhaus in Ölmühle zu begleiten, und erhielt Klavierunterricht beim Volksschullehrer Hüller in Holpe. Hier machte sie erste Erfahrungen in anderen musikalischen Genres, zum Beispiel in der Unterhaltungsmusik.  Neben klassischen Werken spielte sie auch Märsche und Operettenmelodien.

„Lebe deinen Traum…“

…die Orgel. Hildegard Schmidt hatte öfter an der kath. Kirche gelauscht, wenn dort an der spät-romantischen Klais-Orgel geübt wurde.

Um diesen Traum zu verwirklichen, nahm sie an freien Tagen bei dem Bergneustädter kath. Kirchenmusiker Lethen Orgelunterricht. Fleißig und zielstrebig war sie schon immer, und so übte sie morgens früh ab 6 Uhr in Holpe in der ev. Kirche, in ihrer Mittagspause bei Bertrams in der ev. Kirche in Waldbröl und dann wieder abends in Holpe. Bald folgte der nächste musikalische Schritt: Die Organistenausbildung am Konservatorium der Stadt Köln, heute Rheinische Musikschule. Ihre Lehrerin dort war die Dupré-Schülerin Elisabeth Wangelin-Buschmann, eine hervorragende Organistin und Pädagogin. Schon 1972 mit 27 Jahren, noch während ihrer Ausbildung an der Rheinischen Musikschule, begann Hildegard Schmidt ihre Tätigkeit als Kirchenmusikerin in der ev. Kirchengemeinde Holpe-Morsbach. 1973 legte sie in Düsseldorf die C-Prüfung für KirchenmusikerInnen ab. Ihre gewonnenen Kenntnisse vertiefte sie an der Hochschule für Musik in Köln. Ihre Lehrer waren hier Prof Dr. Wolfgang Stockmeier (Orgel) und Prof. Dr. Henning Frederichs (Chorleitung).

Pädagogische Vielfalt

1974 kündigte sie bei Bertrams, denn sie hatte das Angebot, als Seiteneinsteigerin Musiklehrerin zur Aushilfe für die Unterstufe am Hollenberg-Gymnasium zu werden. Um ihre pädagogischen Kenntnisse zu erweitern, studierte Sie erneut in Köln und erreichte damit einen Abschluss als Lehrerin für Jugend- und Schulmusik. Einer Festanstellung am Gymnasium stand nun nichts mehr im Wege. 35 Jahre hat sie dort mit großer Freude, Elan und Ideenreichtum unterrichtet und unter anderem den Unterstufenchor und den Flötenkreis geleitet.

Eine große Zahl von KlavierschülerInnen hat Hildegard Schmid an den Musikschulen in Morsbach und Waldbröl und am St. Theresien-Gymnasium in Schönenberg, wo Sie 14 Jahre als Hauslehrerin für Klavier und Orgel angestellt war, unterrichtet. 

50 Jahre Kirchenmusik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Holpe lebt Hildegard Schmidt auch heute noch Ihren Traum als Organistin und Kirchenmusikerin in der evangelischen Kirchengemeinde. Einen großen Kinderchor hatte Sie ins Leben gerufen. Später übernahm sie die evangelischen Gemeindechöre in Holpe und Morsbach. Konzerte hat sie organisiert, Kammermusik gespielt, Instrumentalsolisten und Chöre begleitet. Gemeinsame Konzerte mit dem katholischen Kirchenchor St. Cäcilia Holpe waren ein entscheidender Beitrag zur Ökumene.

Sogar ein Roman ist ihr gewidmet!

Mit Ulrich E. Hein bestritt Hildegard Schmidt Kabarettabende unter anderem im Café Huhn und begleitete über mehrere Jahre die Veranstaltungen des „Waldbröler Kulturtreffs“ und des Fördervereins „Lieber Lesen“.

Eine ganz besondere Freundschaft hat sie mit ihren Kirchenmusik-Kollegen Martin Kotthaus und Roselies Evang seit ihrer gemeinsamen Zeit am Konservatorium verbunden.

Roselies Evang schreibt, seit sie im Ruhestand ist, Bücher. Zu ihrem Debüt-Roman „Innenbeleuchtung“ wurde die Autorin unter anderem durch Hildegard Schmidts Leben und Sein, durch ihre Entwicklung inspiriert. Sie hat das besondere Einfühlungsvermögen und die Intuition ihrer Freundin in der Figur der „Ingeborg“ verarbeitet.

„Musik hat Heilendes in sich“

Heute, nach 50 Jahren, tönen immer noch regelmäßig Orgelklänge durch Holpe, denn Hildegard Schmidt tut in vorbildlicher Weise das, was die wenigsten Kirchenmusiker nach langer Dienstzeit noch machen: Sie übt! Sie erweitert auch heute noch ihr großes Repertoire an Orgelliteratur und bereitet die Gottesdienste vor.

„Musik tut gut, sie hat Heilendes in sich“ sagt die 77-jährige Organistin, „sie hilft, Krisen zu überwinden. Musik ist einerseits ein Ort des Rückzugs und andererseits eine Möglichkeit, Emotionen mit anderen zu teilen.“

„Rückblickend“, sagt Hildegard Schmidt, „hatte ich ein erfülltes Leben“.  Sie hat versucht, ihre Träume wahr werden zu lassen, und viele davon hat sie, oft auch gegen Widerstände, aus eigener Kraft verwirklicht.

Ihr Credo: „Wenn man was will, dann soll man keine Mühe und Anstrengung scheuen, das Ziel zu erreichen. Das Glück liegt in dir!“

DANKE, liebe Hildegard, für Dein Sein – als Kirchenmusikerin und Mensch!

DANKE für Dein Da-Sein für die Menschen, mit dem Du unsere Gemeinde mit baust!

DANKE für Dich – schön, dass es Dich gibt!

Wir wünschen Dir und uns, dass Du Deinen Traum noch lange an unseren Orgeln leben kannst…

Johannes Klüser / Karin Thomas

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Sommerabende | Ökumenisches Bibelgespräch

Auch 2022 gibt es wieder die Sommerabende, das sind ökumenische Bibelgesprächsabende in den Sommerferien. Wir treffen uns jeweils donnerstags von 19 – ca. 21 Uhr.

In lockerer Runde geht es nach der Methode des Bibelteilens in diesem Jahr um Auszüge aus der Apostelgeschichte. Wir kommen miteinander ins Gespräch, teilen Beobachtungen, Meinungen und Erfahrungen und sind im Anschluss noch zu einem kleinen Imbiss zusammen. Die Texte, die wir gemeinsam anschauen, haben zwar eine Reihenfolge; trotzdem kann jeder Abend einzeln besucht werden.

Wir veranstalten die Sommerabende zusammen mit der Kath. Pfarreiengemeinschaft Morsbach-Friesenhagen-Wildbergerhütte. Im Rahmen der Sommerabende beten wir auch für Frieden in der Ukraine (die Ökumenischen Friedensgebete sind in den Sommerferien ausgesetzt).

Termine und Orte:

30. Juni | Kath. Pfarrheim Lichtenberg, Bergstraße

7. Juli | Ev. Gemeindezentrum Morsbach, Flurstraße

14. Juli | Kath. Gesellenhaus Holpe, Pfarrer-Pflugfelder-Weg

21. Juli | Ev. Gemeindezentrum Morsbach, Flurstraße

28. Juli | Kath. Pfarrheim Lichtenberg, Bergstraße

4. August | Ev. Gemeindehaus Holpe, Hauptstraße

Bildquelle: pixabay.com

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Jugendfreizeit 2022 in Italien

So sieht ein Zebu-Camp aus

UPDATE: Unsere Freizeit ist voll. Interessenten können wir aktuell nur auf die Warteliste setzen!

In den letzten beiden Wochen der Sommerferien fahren wir endlich mal wieder auf Jugendfreizeit! Vom 27. Juli – 7. August sind wir mit 13- bis 16jährigen unterwegs. Wir freuen uns aufs Mittelmeer, unser Zebu-Camp, eine tolle Freizeit-Gemeinschaft und eine richtig gute Zeit in Talamone in der Toskana / Italien.

Das Colosseum in Rom

 

Vor einigen Wochen mussten wir das Ziel unserer Reise ändern. Wir wollten eigentlich in die Region Venedig, jetzt fahren wir in die Toskana und dürfen uns unter anderem auf einen Ausflug nach Rom freuen!

Der Strand vor unserer Haustür

Außerdem warten viele tolle Erlebnisse, Spiele, ein camp-naher Strand, viel Spaß und Gespräche über Gott und die Welt auf uns. Wir sind eine eher kleine Freizeit-Runde; mit Team sind wir am Ende 26 – 28 Leute.

Alle Infos findest Du in unserer Freizeitausschreibung, die Du hier anschauen (und gern auch ausdrucken, ausfüllen und abschicken) kannst… Eine Handvoll Plätze haben wir noch frei:

Hier findest Du unsere Reisebedingungen:

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Durchatmen!

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50 Jahre Leben pur – Goldkonfirmation 2022

 

Als im April 1972 in der Evangelischen Kirchengemeinde Holpe-Morsbach 38 Jungen und Mädchen konfirmiert wurden, war die Welt noch eine andere. Zwischen der Pubertät und dem Eintritt in den Ruhestand liegen bei allen 50 Jahre pures Leben. Doch eine Konstante bleibt.

Damals kostete ein Liter Heizöl 19 Pfennige, Bundeskanzler Willy Brandt startete seine neue Ostpolitik, die RAF überzog die Bundesrepublik mit Terror und die DDR schien manifestiert für alle Zeiten. Alles Geschichte.

Heute leben die 1972 Konfirmierten zwischen Paris und dem Siegerland, zwischen Herzogenaurach und Flensburg. Rund 250 000 junge Menschen erleben pro Jahr in Deutschland solch eine Segenshandlung. Sie ist eine individuelle  Bestätigung der Taufe und damit das bewusste Ja zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit. Fortan gelten sie als vollwertige Mitglieder der Gemeinde und dürfen am Abendmahl teilnehmen.

Von den Konfis des Jahrgangs 1972 in Holpe und Morsbach konnten noch 30 ausfindig gemacht werden, vier von ihnen sind bereits verstorben. Ein gutes Drittel davon fand am 10. April den Weg in der Holper Kirche, wo Gemeindereferentin GpA Karin Thomas zum Festgottesdienst geladen hatte. Dabei nahm sie Bezug auf die Konfirmationsurkunde der Gold-Jubilare. Die zeigt ein markantes Bild: Zwölf völlig verängstigte Jünger in einem Boot in tosender See – und Jesus, der über die Wellen auf sie zugeht und sagt:“ „Ich bin‘s! Habt keine Angst.“ Dieses Schilderung aus der Bibel sei durch die Jahrtausende bis heute für zahllose Menschen erlebbar, „Jesus ist für uns, wie ein Fels in der Brandung“, so Thomas.

Mehr als 45 Jahre als Krankenschwester, ein Berufsleben als Fernkraftfahrer, Postbeamter oder Industriekaufmann, als Heilpädagogin, Verwaltungsfachangestellte, Journalist oder im Handwerk – da ist bei den Goldkonfirmanden vieles zu finden. Heute sind die meisten an der Schwelle zum Ruhestand oder haben sie bereits überschritten. Jahrzehnte, die jedoch nicht nur vom Beruf, sondern auch von teils dramatischen Wechselfällen des Lebens geprägt waren. Das der Glaube für die gestandenen Persönlichkeiten besonders in den stürmischen Zeiten ihres Lebens ein Halt war, wurde immer wieder deutlich. Denn einen ganzen Nachmittag lang nahmen sie sich nach dem Festgottesdienst Zeit, sich ausführlich auszutauschen. Bei vielen ist etwas präsent von dem, was sie damals im Konfirmationsunterricht bei Pfarrer Günter Badoreck gelernt hatten, der 2017 verstarb.

Das größte und konstant gültige Versprechen der Bibel soll die Goldkonfirmanden in den kommenden Jahren auf ihrem Weg durchs Leben begleiten. Auf der Urkunde, die sie von der Kirchengemeinde Holpe-Morsbach überreicht bekamen, steht ein Vers aus dem Evangelium nach Johannes: Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben (Joh. 3,16).

Klaus Krämer – 11.04.2022

 

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