Herbstferienaktionen | 19. – 23. Oktober

Zusammen mit dem Jugendzentrum Highlight (und dem Jubs in Waldbröl) bieten wir in der 2. Herbstferienwoche ein paar kleine, aber feine Aktionen an, zu denen man sich teilweise noch anmelden kann. Einige Aktionen bzw. Fahrten sind aber auch schon ausgebucht.

Je nach Aktion können Kinder ab 8, 10 oder 12 Jahren teilnehmen.

Anmeldungen laufen über da Jugendzentrum. jugendzentrum@morsbach.de | 02294 – 993 97 03 | 0151 – 68809302

Eine Programmübersicht findest Du hier:anmeldung_herbstferienprogramm-2020

 

Hilfsaktion für Indonesien geht weiter dank 13.000 Euro Spenden

Die Lebensmittelspenden, die mit Hilfe des Kirchenkreises An der Agger finanziert werden, sind angekommen. Die zehnwöchige Hilfsaktion wird jetzt verlängert

In den beiden indonesischen Partnerkirchenkreisen des Kirchenkreises An der Agger, Medan Aceh und Dairi, werden mit Unterstützung des Kirchenkreises An der Agger seit zehn Wochen für jeweils 6,25 Euro Lebensmittelpakete gepackt, die für eine Familie und für eine Woche reichen. In der Corona-Zeit ist die Not groß, auch unter den Pfarrerinnen und Pfarrern, die sonst aus den Gottesdienstkollekten bezahlt werden, die in Corona-Zeiten entfallen.

Der Kirchenkreis An der Agger hat mit 40.000 Euro für zehn Wochen Lebensmittelpakte finanziert: für den Kirchenkreis Medan Aceh wöchentlich 400 Lebensmittelpakete, für den Kirchenkreis Dairi wöchentlich 200 Pakete. Die Hilfsaktion wird jetzt für fast drei Wochen verlängert, dank vieler Spenden über inzwischen 13.000 Euro von Privatpersonen, Kirchengemeinden und aus Gottesdienstkollekten.

Sunggul Sirait, Superintendent des Kirchenkreises Medan Aceh, beschreibt Mitte Juli die Notlage: „Am Mittwoch haben wir wieder 450 Spendenpakete an neun unserer Bezirke verteilt dank der Hilfe des Kirchenkreises An der Agger. Wir sind alle sehr dankbar für die Partnerschaft mit dem Kirchenkreis in Deutschland. Alle Bezirke haben bisher 50 bis 60 Pakete bekommen, insgesamt bis jetzt 4000. Wir müssen zugeben, dass wir noch einige Wochen mehr Hilfe für unsere Pakete brauchen werden.“

Um die Aktion nochmals verlängern zu können, bittet der Kirchenkreis weiter um Kollekten und Spenden auf das Konto des Kirchenkreises bei der KD-Bank (Bank für Kirche und Diakonie) eG Dortmund. „Jede Summe hilft und ist ein Zeichen gelebter Nächstenliebe weltweit“, sagt Superintendent Michael Braun und bedankt sich im Namen des Ausschusses für Mission und Ökumene.

Spendenkonto

„Lebensmittelpakete für Medan und Dairi“

IBAN: DE16 3506 0190 1010 1060 16

Der Aufkleber verweist auf die Partnerschaft mit dem „District An der Agger, Jerman“. Der Bibelvers lautet:  „Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergeßt nicht; denn solche Opfer gefallen Gott“ (Hebräer 13,16).

Fotos: Kirchenkreis An der Agger, Ausschuss für Mission und Ökumene.

Quelle: Referat für Öffentlichkeitsarbeit – Judith Thies – Auf der Brück 46 – 51645 Gummersbach

Der Hase ist los…

IMG-20200705-WA0004Bei der Kinder-Sommeraktion ging es um eine Schatzsuche. Der freche Hase hatte den Schatz entwende, so mussten die Kinder den Hasen fangen.

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Die Siegergruppe bekam eine Belohnung: Team blau

 

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Den 2. Platz belegte Team gelb

 

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Der Hase war ganz schön schnell und musst durch ganz Morsbach gejagt werden. (Wurde aber beim Eisessen ertappt.)

Die Kinder hatten sehr viel Spaß dabei.

Mal sehen, was in der 2. Aktionswoche der Sommerspiele alles los ist.

Wir hoffen, es kommen ganz viele, die Spaß haben wollen.

Reva Peters

Jan Weber: Foto 1 – 3  / Reva Peters: Foto 4

100 Jahre Oberbergische Posaunenvereinigung–Gottesdienst mit Posaunenmusik als Aperitif

„Lobt Gott mit Posaunen“ (Psalm 150,3) ist die Aufgabe der OPV. Zwei Gottesdienste in Waldbröl machten Lust auf das große Posaunenfest 100 + 1 im nächsten Jahr

„Eigentlich 100 Jahre OPV Gottesdienste in der Waldbröler Kirche Jochen Gran predigt hätte heute das 100. Jubiläum stattfinden sollen.“ Pfarrer Jochen Gran begrüßte die 100 Gäste zum ersten der beiden Gottesdienste in der evangelischen Kirche in Waldbröl an diesem Geburtstag – dem 5. Juli 2020. Mit nur einer kleinen Delegation von acht Bläserinnen und Bläsern der Oberbergischen Posaunenchorvereinigung (OPV) von insgesamt 350 OPV-Mitgliedern gab es allerdings einen schönen Aperitif zur nun im nächsten Jahr stattfindenden Jubiläumsfeier.

Corona – so heißt auch die italienische Benennung der Fermate – in der Musik ein Ruhezeichen, erklärte OPV-Vorsitzende Beate Ising. Sie ging mit einer kurzen Fotoschau – angefangen beim Gründungsprotokoll, über OPV-Feste von 1933 über das 90-Jährige auf Gut Hagdorn und das von Gewitterwarnungen begleitete Fest auf Schloss Homburg – auf die 100jährige Geschichte ein.

Auf den ersten Fotos sah man hauptsächlich nur Männer. Auf den ersten Fotos sah man hauptsächlich nur Männer. Das habe sich aber geändert, betonte Beate Ising, die selbst seit 1976 im Posaunenchor Odenspiel spielt und 2019 den Vorsitz im OPV übernahm. Von 1997 bis 2019 war Pfarrer und Superintendent Jürgen Knabe aus Marienhagen Vorsitzender, der zum Jubiläumsgottesdienst ein paar Fragen von Pfarrer Gran zum Spielen im Posaunenchor und seinem gerade vor einigen Monaten angetretenen Ruhestand beantwortete.

Zwölf Archiv-Aktenordner hatte er Beate Ising übergeben, die daraus einiges an Fakten den auf Abstand sitzenden Gottesdienstbesuchern erzählte. So hatte Pfarrer Meiswinkel vor Posaunenfesten gesagt, dass Üben äußerst wichtig sei: „Jeder soll nur das spielen, was er geübt hat – was nicht heißen soll, dass er nicht alles üben soll!“

100 Jahre OPV Lars Patrick Petri dirigiert„Kommt herbei!“

Gut geübt hatte auch die achtköpfige Bläserdelegation, die unter der Leitung von Lars Patrick Petri passend zum Motto „Kommt!“ Stücke präsentierte, die genau dazu aufforderten. So das „Kommt herbei“ und das Schlussstück „Come and go“. Beides machte Lust auf das Fest im kommenden Jahr. Da findet das Bläserfest „100 plus 1“ unter dem Motto „KOMMT!“ (voraussichtlich) am 4. Juli 2021 in die Gründungsstadt der OPV in Waldbröl statt.

„Kommt herbei“, passe auch zur aktuellen Lage der Kirchen, betonte Pfarrer Jochen Gran in seiner Predigt. „Kommt herbei“ sei eine der wichtigsten Aufforderungen in der Bibel – so habe auch Jesus seine Jünger aufgefordert, mit ihm mit zu gehen. Er habe es vorgemacht, wie Menschen erreicht werden können, denn es reiche nicht, Plakate aufzuhängen und Handzettel zu verteilen.

Bei Jesus gebe es auch auf viele Fragen, die Corona aufgeworfen habe, so Gran. „Was ist in meinem Leben wichtig und was gibt ihm Sinn?“ und auch „Was hilft gegen Angst und Panik?“. Die Kirche müsse einladen und vorleben. Ein „Komm und sieh“ bedeute aber auch, dass auch wirklich etwas zu sehen sein müsse. Musik könne da mitnehmen – dazu zähle auch die Bläsermusik, die nicht nur alte Choräle biete. Denn die Literatur der OPV ist vielfältig und auch im bereits fertigen Notenheft für die große Feier spiegelt sich das wider.

Text: Vera Marzinski – Fotos: Kirchenkreis An der Agger / Vera Marzinski  Quelle: www.ekagger.de