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Israelsonntag 2021

Vielen Menschen ist „der Gott des Alten Testaments ein grausamer und abschreckender Gott“, mit dem sie nicht viel zu tun haben wollen. Ein zweites Ärgernis, das Manche umtreibt, ist die Erwählung Israels als Gottes Volk. Sie wird oft mehr als anmaßende Exklusivität empfunden denn als Chance zur Entdeckung, was das eigentlich bedeutet. Dem ersten Testament schenken immer noch viele Christ*innen bis auf einigen, ausgewählten Texten wenig Aufmerksamkeit. Das ist schade! Denn gibt es so viel Innigkeit zwischen Gott und seinem Volk zu entdecken, die Christen und Juden verbindet. Der Israelsonntag bietet in jedem Kirchenjahr eine neue Chance dazu.

In diesem Jahr geht es am 10. Sonntag nach Trinitatis um die Ankunft des Heiligen Volkes am Berg Sinai und seine Begegnung mit Gott, der inmitten seiner Geschenke an das Volk Israel, der Freiheit und der Verpflichtung, alles andere als ein Tyrann von Vielen sein will. (2. Mose 19,1-8) Gott schließt keine beliebigen Bündnisse, sondern einen Bund, der für Juden und Christen von grundlegender Bedeutung ist.

Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Oberbergischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. einladen dürfen, auf Gottes Wort zu hören – umrahmt von besonderer Musik in einer Liturgie mit außergewöhnlicheren Elementen.

Ihr Gottesdienst-Team, bestehend aus

Wolfgang Birkholz (Oberbergische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.) (Begrüßung)

Gisela Kreft (Küsterinnendienst Holpe)

Silke Molnár (Liturgie und Predigt)

Hildegard Schmidt (Orgel)

Luca Schröder (Lektorendienst)

Martin Schulte & Carl August Schulte (Akkordeon und Perkussion)

Peter Tillmann (Oberbergische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.) (Lektorendienst)

Lidia Unger (Küsterin Morsbach)