Sehen und Hören – Luise Theill überreicht ihre aus Scherenschnitt gefertigten Collagen

Luise Theill gestaltete den Gottesdienst zum 1.Advent mit und überreichte Ihre Kreuzwegbilder offiziell der Gemeinde. Am 29.11.2011 veröffentlichte die Oberbergische Volkszeitung folgenden Bericht darüber. (Foto: Schmittgen)

(Foto: Schmittgen)

MORSBACH. Seit der diesjährigen Passionszeit hängen die Kreuzwegstationen, bestehend aus 15 Collagen von der Künstlerin Luise Theill, in dem Gottesdienstraum der evangelischen Kirchengemeinde aus. Zunächst waren die Bilder nur eine Leihgabe. Nachdem sich die Gemeindemitglieder von den Werken  beeindruckt zeigten, wurden sie jetzt erworben. Die Besonderheit am oberbergischen Kreuzweg: Theill ergänzte die Auferstehung. Im Gottesdienst am 1.  Advent überreichte die Kunsthandwerkerin aus Oberbantenberg ihre Werke offiziell der Gemeinde. Sie hat mit ihren Scherenschnitt-Collagen eine alte Tradition aus Jerusalem aufgegriffen: Christen gingen Jesu Weg nach, um auf der Via Dolorosa an einzelnen Stationen haltzumachen. An diesen Stationen erinnerten sie sich erzählend und betend, wie Jesus unser Scheitern und unseren Tod auf sich genommen hat. In diese Tradition reiht sich die Künstlerin ein: „Sehen und Hören – das war auch mein Leitgedanke in den vielen Jahren meiner Arbeit, in denen ich versucht habe, durch Stoff- und Scherenschnitt-Collagen Texte der Bibel sichtbar zu machen.“
Insgesamt arbeitete sie drei Jahre an den Schnitten. Bis jetzt sind von den benötigten 6000 Euro schon 1200 Euro an Spendengelder zusammengekommen. (nic)

Foto: Luise Theill überreicht Gemeindereferentin Karin Thomas symbolisch die 15. Kreuzwegstation – die Auferstehung.

Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. Dezember 2011 um 12:41 Uhr von Karin Thomas veröffentlicht und wurde unter Aktuell abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0RSS-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer eigenen Site einrichten.

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